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"PIONEER
10" NACH 31 JAHREN IM ALL VERSCHOLLEN
Die US-Raumsonde "Pioneer
10" ist nach 31 Jahren im All verschollen: Vom ersten von Menschen
gemachten Fluggerät, das unser Sonnensystem verließ,
wurde am 22. Jänner das letzte Funksignal empfangen.
Wie die US-Raumfahrtbehörde
NASA am Dienstag mitteilte, scheiterte am 7. Februar der letzte
Versuch, Kontakt zu der Sonde aufzunehmen.
Seit März 1972 auf Reisen
im All
"Pioneer 10" wurde am 2. März 1972 zu einer zunächst
auf 21 Monate befristeten Mission ins All geschossen. Sie passierte
als erstes Raumfahrzeug den Asteroidengürtel und sendete als
erstes Nahaufnahmen vom Jupiter.
1983 verließ sie das Sonnensystem nach einer Umrundung des
weit entfernten Planeten Pluto. 1997 wurde die Mission offiziell
beendet, aber im Rahmen einer Studie für Weltraumkommunikation
wurde der Kontakt aufrechterhalten.
Mit Goldplakette und "Botschaft
des guten Willens"
Insgesamt legte die Sonde 12,2 Milliarden Kilometer in der Unendlichkeit
zurück. Ihr letztes Signal erreichte die Erde in Lichtgeschwindigkeit
nach elf Stunden und 20 Minuten.
Auf "Pioneer 10"
ist eine Goldplakette angebracht, die auf einer Karte die Position
der Erde zeigt und eine Botschaft des guten Willens der Menschheit
enthält.
Die Sonde bewegt sich auf den
Stern Aldebaran in der Konstellation Taurus zu. Sie wird weitere
zwei Millionen Jahre benötigen, um dort anzukommen.
Zit. nach: www.orf.at
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